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Herausragende Leistungen würdigen

 

Ehrenamtliche Arbeit ist für viele Sportvereine eine Existenzgrundlage. Manche Mitglieder leisten für ihren Verein jahrelangen Einsatz. Spätestens bei der Verabschiedung von solch verdienstvollen Mitgliedern ist es angezeigt, ihr grosses Engagement zu würdigen.


Foto: zVg

Wenn eine Trainerin, der Kassier oder die Präsidentin nach jahrelangem ehrenamtlichem Engagement im Sportverein den Rücktritt bekannt gibt, beginnt mitunter eine nervenaufreibende Suche nach geeignetem Ersatz. Trotz der Herausforderung, den Posten neu zu besetzen, darf eines nicht vergessen gehen: die abtretende Person gebührend zu verabschieden, ihren Einsatz wertzuschätzen und sich bei ihr dafür zu bedanken. Schliesslich ist Anerkennung oftmals die einzige Form der Entschädigung, die ein Sportverein ausrichten kann.

Verabschiedungen
Offiziell verabschiedet werden in der Regel abtretende Ehrenamtliche und Aktive:
• Mitglieder des Vorstands
• Trainerinnen und Trainer
• Mitglieder von allfälligen Kommissionen
• Aktive Sportlerinnen und Sportler (z.B. Mitglieder des Fussballteams oder der Turnriege)

Üblicherweise ist es die Vereinspräsidentin oder der Vereinspräsident, der die abtretende Person verabschiedet, ihre Leistungen anerkennt und verdankt. Der geeignete und würdige Rahmen dafür ist meist die Hauptversammlung, an der ein Grossteil der Mitglieder anwesend ist. Ein Erinnerungsalbum (wie zum Beispiel Hanspeter Latour eines von Lukas Podolski bekam) oder ein zum Verein passendes Sportutensil mit Unterschriften zum Beispiel kann ein passendes Abschiedsgeschenk sein: Es drückt nicht nur die Wertschätzung für die geleistete Arbeit, sondern zugleich auch die Verbundenheit mit dem Verein aus. Alkohol oder Geschenkgutscheine sind unpersönlicher und eignen sich daher weniger gut.

Je nachdem, welchen Weg die abtretende Person in Zukunft einschlagen will, kann es ausserdem wertvoll sein, ihr ein Zeugnis für das ehrenamtliche Engagement auszustellen. Es zeigt – ähnlich wie ein Arbeitszeugnis – die Tätigkeiten und Fähigkeiten auf. Eine Mustervorlage gibt es auf sportclic.

Ehrungen

Mitglieder, die überdurchschnittlich viel für den Verein geleistet haben – zum Beispiel sehr lange engagiert waren oder ein grosses Projekt realisiert haben, das für den Verein besonders wichtig war – verdienen oft auch eine spezielle Verabschiedung in Form einer Ehrung. Zu diesem Zweck sehen viele Sportvereine in ihren Statuten eine eigene Mitgliedschaftskategorie vor: die Ehrenmitgliedschaft.

Die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft ist eigentlich Ermessenssache und honoriert überdurchschnittliche Verdienste für den Verein oder herausragende sportliche Leistungen. Dennoch hat es sich bewährt, die Ehrenmitgliedschaft an gewisse Kriterien zu knüpfen, die allgemein nachvollziehbar sind. Beispielsweise können Mindestjahre für die Mitgliedschaft im Verein oder für die Tätigkeit in einer bestimmten Funktion definiert werden.

Die Ehrenmitgliedschaft kann auch einer vereinsexternen Person verliehen werden, wenn diese sich ausserordentlich zu Gunsten des Vereins oder des Sports engagiert hat. Bei Bedarf kann ein Reglement für die Ehrenmitgliedschaft erstellt werden.

Mehr zum Thema Anerkennung und Wertschätzung finden Sie auf sportclic.ch.

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