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Ehrenamtliches Engagement anerkennen

 

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Ehrenamtliches Engagement anerkennen

41 Millionen Stunden für den Schweizer Sport

In den rund 20'000 Schweizer Sportvereinen sind 285'000 Frauen und Männer ehrenamtlich tätig. Als Vorstandsmitglied, Trainerin, Leiter oder in einer anderen Funktion arbeiten sie im Durchschnitt zwölf Stunden im Monat für ihren Verein und erbringen damit eine Arbeitsleistung von 41 Millionen Stunden pro Jahr. Umgerechnet auf eine Jahresarbeitszeit von 1900 Stunden entspricht dies 21'000 Vollzeitstellen. [1]

Es gibt nichts Gutes…

Dass solch gigantische Leistungen anerkannt und mit Wertschätzung bedacht werden müssen, drängt sich auf. Aber wer soll das tun? Gesellschaft, internationale Organisationen und Freiwilligenorganisationen, indem sie alle paar Jahre ein "Jahr der Freiwilligen" proklamieren? Die Politik, indem sie freiwilliges Engagement bei den Steuern und Sozialversicherungen der Erwerbsarbeit gleichstellt? Die Gemeinde, indem sie eine/n "Ehrenamtliche/n des Jahres" öffentlich ehrt? - Derartige Initiativen und Interventionen sind sehr zu begrüssen. Aber sie allein können dem Engagement der 285'000 Ehrenamtlichen in Schweizer Sportvereinen nicht gerecht werden.

Viel effizienter und effektiver sind Anerkennung und Wertschätzung am "Tatort" - nämlich dort, wo sich an 365 Tagen im Jahr die 285'000 Ehrenamtlichen engagieren. Dafür zuständig ist die Verbandsführung, der Vereinsvorstand, der Sportveranstalter. Gelegenheiten dazu gibt es mehr als genug. Einige werden in diesem Kapitel vorgestellt. Sie alle funktionieren aber nur nach dem alten Sprichwort "Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es!".

Unterschiede zwischen Ehrenamtlichkeit und Helferdiensten

Bei der Anerkennung und Wertschätzung von unentgeltlichen Leistungen kann eine Sportorganisation Unterschiede zwischen Ehrenamtlichen und Helferinnen und Helfern machen. So kann zum Beispiel den Helferinnen und Helfern einer Sportveranstaltung mit einem "Staff-T-Shirt", einer Verpflegung und allenfalls einer "Staff-Party" gebührend Danke gesagt werden. Für die Leiterin des Kinderturnens, die während 40 Wochen im Jahr zweimal wöchentlich zuverlässig in der Turnhalle steht, oder den Kassier, der über Jahre hinweg die Vereinsfinanzen in professioneller Ordnung hält, ist ein Jahresschlussessen aber vielleicht etwas wenig. Das will jedoch nicht heissen, dass ein solcher Anlass keine gute Sache ist – und dass Anerkennung, Wertschätzung und Dank immer etwas kosten müssen.
Anerkennung, Wertschätzung, Dank

[1] Lamprecht M., Fischer A., Stamm H.P.: Sportvereine in der Schweiz. Buchmanuskript, erscheint 2012 im Seismo-Verlag, Zürich.


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